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Herzlich Willkommen auf unserer Website!
Seien Sie willkommen auf der kirchlichen Seite der Evangelischen Kirche der
Augsburgischen Konfession mit Sitz in Liptovský Mikulá¹. Unsere kirchliche
Gemeinschaft gehört zum Liptau-Arwaer Seniorat in der Slowakei und hat zur Zeit
ca. 2500 Mitglieder.
Geschichte der Kirche
Liptovský Mikulá¹ liegt in der Nordslowakei, eingebettet zwischen der Niederen
und Hohen Tatra am Fluss Waag. Unsere Gemeinschaft wurde im 16. Jahrhundert
gegründet. In der Vortoleranzzeit trafen sich die gläubigen Protestanten in der
Kirche des Heiligen Nikolaus.
Nach der Publizierung des Toleranzpatents durch
Josef II. baten auch die Protestanten aus den umliegenden Ortschaften um die
Genehmigung zum Bau einer evangelischen Kirche. Somit entstanden nach und nach
die Kirchen in Vrbica, Liptovský Sv. Mikulá¹, Paludzka, Demänova, Plo¹tín,
Ilanovo, Okolièné, Vitali¹ovce, Veterná Poruba, Smreèany, ®iar, Jalovec, Trstené
und Ondra¹ová. Neben den Kirchen wurden auch die evangelischen Schulen gebaut.
Kirchenbau ...
Imrich Berzevický Der Grundstein für unsere Kirche wurde am 9. Juli 1783 gelegt. Mit der
Grundsteinlegung entstand auch unsere Vrbica-St. Mikulas-Kirchengemeinde.
Der erste Geistliche nach der Grundsteinlegung war Imrich Berzevicky aus ©ari¹.
Nach ihm kamen weitere und viele von ihnen haben durch ihr Wirken an grossen
Bedeutung weit über die Grenzen der Liptauer Region überschritten. Somit haben
sie sich unvergesslich in die Geschichte der Slowakei eingetragen.
Hier nur einige von vielen...
Juraj Tranovský
Nach St. Mikulas ist er im Jahr 1631 berufen worden. Hier wirkte er sechs Jahre
lang bis zu seinem Tod. Im Gedächtnis der Geschichte hat sich der Advent im Jahr
1636 eingeschrieben.
Der Kirchenvater beendete zu diesem Zeitpunkt sein Werk
Kancional "Cithara sanctorum", das noch im gleichen Jahr in Levoèa
herausgegeben wurde. Dieses Werk hatte grosse Bedeutung in der kirchlichen
Historie der Slowakei.
Michal Miloslav Hod¾a
Gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der slowakischen nationalen
Bewegung in den Zeiten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Er war ein
hervorragender Geistlicher, Schriftsteller und Sprachwissenschaftler. In Mikulá¹
wirkte er in der Zeit von 1837 bis zum Jahr 1862. Nach den politischen Unruhen
mußte er im Jahr 1867 ins Exil nach Èeský Te¹ín in Mähren. Er hat aktiv auch am
Evangelischen Gesangsbuch gearbeitet. Für das Buch hat er 43 neue Kirchenlieder
geschrieben, die bis heute in der kirchlichen Liturgie eingebettet sind. Er hat
sich für den Erhalt der slowakischen Sprache eingesetzt, kämpfte gegen den
politischen Druck der ungarischen Monarchie und widersetzte sich der allgemeinen
"Ungarisierung" der slowakischen Bevölkerung. Gemeinsam mit Ludovit Stur und
Miloslav Hurban ist er der Gründer der slowakischen Hochsprache. Grosse
Bedeutung errangen seine sprachwissenschaftlichen Werke "Epigenes Slovenicus"
und "Vitin der slowakischen Sprache". Er engagierte sich in der Revolution im
Jahr 1848 und war der Hauptorganisator der Maiversammlung der Gruppe um ¥udovít
©túr in Liptovsky St. Mikulas. Hier wurden damals die Gesuche des slowakischen
Volkes niedergeschrieben, die die staatlich-nationale Lösung des slowakischen
Volkes zum Inhalt hatte. Diese Gesuche wurden im März 1849 von der slowakischen
Delegation in Olmütz dem Kaiser vorgelegt. Hodza´s Kampf um die Bildung der
slowakischen Nation, des Schulwesens und der Erhalt der slowakischen Sprache war
sein Lebensinhalt. Sein Wirken setzte Liptovsky St. Mikulas ins Zentrum der
nationalen Aufklärung in der Slowakei.
Jur Jano¹ka
Sein Theologiestudium absolvierte er in den Jahren 1876-1879 in Rostock und
Wien. Nach Liptovský Mikulá¹ kam er im Jahr 1895. Seit 1922 war er Bischof des
Ostdistrikts und auch der Generalbischof der evangelischen Kirche in der
Slowakei. Im Jahr 1923 wurde er Doktor der Theologie honoris causa auf der
Prager Jan Hus-Evangelischen Fakultät. Er hat sich vor dem Jahr 1918 aktiv an
der Bildung der slowakischen Nationalbewegung beteiligt. Er gehörte zu den
Unterzeichnern der Martins-Deklaration und kurz darauf wurde er
Volkskammer-abgeordneter. Er hat intensiv den Aufschwung der kirchlichen
Literatur und das Zeitungs-wesen unterstützt. Im Jahr 1887 gründete er die
Zeitschrift die "Kirchlichen Blätter" und hat die Zeitung bis zum 1921
redigiert. Seine weiteren Zeitschriften waren "Zeitungen für die ev. Theologie"
(1901), "Ev. Prediger" (1905-1911) und "Tranovsky ev. Kalender" (1899-1921). Er
gründete im Jahr 1898 das Bündnis Tranoscius und führte bis zum Jahr 1929 auch
seine Edition. Nach dem Jahr 1918 beteiligte er sich aktiv an der Gründung und
Führung der Matica Slovenská und wurde vom 1922 bis 1930 deren Vorsitzender. Er
war Vorsitzender der Hurban ev. Literarischer Gesellschaft und Vizevorsitzender
der Weltallianz für die internationale Friedenszusammenarbeit der Kirchen.
Michal Madera
In Liptovský Mikulá¹ wirkte er seit dem Jahr 1930 als Pfarrer. Er war
Organisator und Mäzen der Diakonie, Verwalter des Waisenhauses und der Gründer
des ev. Altersheimes.
Vladimír Kuna
Er war Pfarrer und Verwalter des Waisenhauses. Während des 2. Weltkrieges hat
er hier 36 Jüdische Kinder gerettet. Dafür hat er die Auszeichnung des Jüdischen
Staates Israel YAH VASHEM erhalten.
Vladimír Pavel Èobrda
Generalbischof, auf Druck der politischen Staatsmacht musste er im Jahr 1953
sein geistliches und bischöfliches Amt niederlegen. Er lebte seitdem
zurückgezogen in Smreèany.
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