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Diakonie - Geschichte
Vor dem 2. Weltkrieg war Liptovsky Mikulas das Zentrum der slowakischen
evangelischen Diakonie. Auf die Bitte der Gemeinde kam am 22. September 1922 aus
dem deutschen Diakonieheim Maria Kmetova, die dann die erste slowakische
Diakonissin wurde. Im Ballo-Haus "Bethania" entstand im Jahr 1932 der Sitz des
Mutterheimes der slowakischen evangelischen Diakonissen. Von hier aus gingen die
ausgebildeten Schwestern nach Modra und Myjava (Waisenheime), nach Turciansky
Sv. Martin, Bardejov und Presov (Altersheime). Im Jahr 1948 wurde in Mikulas die
Erste Tschechoslowakische Konferenz der Diakonie durchgeführt. Dabei kamen die
Vertreter von allen evangelischen Mutterheimen der damaligen Tschechoslowakei
zusammen, davon waren drei aus der Slowakei - Liptovsky Mikulas, Bratislava und
Stara Tura. Im Jahr 1956 wurde die Arbeit der Slowakischen ev. Diakonie von den
damaligen Politikern verboten, die Heime wurden geschlossen. Erst nach der
Wende, dann im Jahr 1998 wurde die Arbeit der Diakonie wieder erneuert und
seitdem erfreut sie sich immer mehr einem wachsenden Zuspruch der evangelischen
Gemeinde.
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